Vergleich zwischen digitalen Systemkameras und Spiegelreflexkameras
Eine Systemkamera erlaubt den schnellen und einfachen Austausch einzelner Komponenten, insbesondere der Objektive, damit der Fotograf das Kamerasystem möglichst optimal an jede Aufnahmesituation anpassen kann. In den Zeiten der Kleinbild-Filmfotografie hatte sich beim Typ Systemkamera – abgesehen von Produkten aus der High-End-Nische, wie der legendären Leica M-Reihe – die Spiegelreflexkamera durchgesetzt, weil sie es erlaubt, das Bild vor der Aufnahme so zu sehen, wie es nachher auf dem Film erscheint.
Full-HD filmen mit Spiegelreflexkameras
Spiegelreflexkameras und Videoaufzeichnung – Zwei Einsatzgebiete, die sich noch vor einigen Jahren nicht unter einen Hut bringen lassen konnten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Digitalkameras, die schon seit längerer Zeit die Aufnahme von Videofilmen ermöglichen, verfügen digitale Spiegelreflexkameras über einen eingebauten Spiegel zwischen Objekt und Sensor, welcher bei der Erstellung von Fotos in Sekundenschnelle nach oben wegklappt und sich direkt nach der jeweiligen Aufnahme blitzschnell zurück an seinen ursprünglichen Aufenthaltsort zurücklegt.